ERNSGADEN MITEINANDER
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Von Kinderbetreuung bis Bauland: Bürger geben wichtige Impulse für Ernsgadens Weiterentwicklung 

 Gesamt 

Mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Mitwirkung, sachlicher Diskussion und umsetzbaren Lösungen ist die neu gegründete Wählergruppe Ernsgaden Miteinander in den Kommunalwahlwettbewerb zur Wahl am 8. März 2026 gestartet. Bei einer sehr gut besuchten Informations- und Gesprächsveranstaltung im Gasthaus Riedmeier beteiligten sich rund 80 Bürgerinnen und Bürger aktiv mit Ideen, Vorschlägen und Diskussion. In mehreren moderierten Themenrunden wurden Ideen gesammelt, besprochen und festgehalten. Die Anliegen der Bürger sollen im neuen Gemeinderat zu Sprache kommen.

 
Bürgerbeteiligung, Vereine und Ehrenamt: Zusammenhalt aktiv fördern
  Ehrenamt, Vereine  

Der Themenbereich Bürgerbeteiligung, Ehrenamt und Vereine wurde von den Gemeinderatskandidaten Kathrin Dittmann, Thomas Kund und Max Pohle betreut. Ein wiederkehrendes Anliegen war die transparente Information der Bevölkerung und eine stärkere Einbindung in kommunale Prozesse. Genannt wurden unter anderem ein übersichtlich gestaltetes Gemeindemagazin, das öfter erscheinen soll, mehr Einblicke in laufende Projekte sowie die Fortsetzung etablierter Beteiligungsformate wie „Zeig her“. Auch die Idee eines „Tags der Vereine“ fand Zuspruch, um Information, Austausch und aktives Mitmachen zu verbinden.
 

Im Bereich Vereinsleben wurde die zentrale Rolle der Vereine für den sozialen Zusammenhalt deutlich. Angesprochen wurden eine gelebte Willkommenskultur, konkrete Unterstützungsangebote für Vereine, vereinsübergreifende Investitionen sowie die Anregung, zum Beispiel eine Boule-Bahn als generationsübergreifenden Treffpunkt zu schaffen.
 

Beim Ehrenamt standen Unterstützung, Anerkennung und Motivation im Mittelpunkt. Diskutiert wurden insbesondere zusätzliche Hilfen im Pflegebereich sowie neue, niedrigschwellige Angebote wie Lese-Omas und -Opas, offene Treffpunkte, ein Reparatur-Café, ein Handarbeitskreis oder eine Job-Matrix.
 

Die Vielzahl der Wortmeldungen macht klar: Gewünscht werden mehr Begegnungsmöglichkeiten, transparente Information, verlässliche Unterstützung für Ehrenamt und Vereine sowie ein starkes gemeinschaftliches Miteinander. Die Ergebnisse fließen nun in die weitere Programmarbeit von Ernsgaden Miteinander ein.

 
Soziales Miteinander: Betreuung, Teilhabe und Generationen verbinden
  Kinder, Jugend, Familie  

In der Gesprächsrunde „Soziales Miteinander“ brachten sich die Gemeinderatskandidatinnen Elke Dürr, Kathrin Halbritter, Jenny Bökenkamp und Melanie Kund ein. Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen formulierten ihre Erwartungen – von der Kinderbetreuung über Angebote für Jugendliche bis hin zu generationenübergreifenden Projekten.
 

Ein besonderer Fokus lag auf Verbesserungen für Kinder, Jugendliche und Familien. Vorgeschlagen wurden unter anderem der Ausbau der Mittags- und Nachmittagsbetreuung, Lesepaten-Modelle, zusätzliche Treffpunkte für Jugendliche, sichere Fußwege sowie mehr Freizeit- und Bewegungsangebote. Passend zur Jahreszeit wurde auch die Anlage eines Schlittenbergs angeregt. Ebenso thematisiert wurden die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kindertageseinrichtungen sowie die Sicherung und Weiterentwicklung der Betreuungsqualität.
 

Großen Rückhalt fand der Wunsch nach generationenübergreifenden Angeboten, etwa Leih-Omas und -Opas, gemeinsame Bewegungsangebote in Krippe und Kindergarten oder Vorleseprojekte. Besonders häufig wurden konkrete Ideen für Jugendliche genannt, darunter ein Basketballkorb, eine Tischtennisplatte, geeignete Treffpunkte sowie verbesserte Mobilitätsangebote. Auch eine stärkere Beteiligung junger Menschen an der Gemeindepolitik, beispielsweise durch einen Jugendsprecher, wurde angesprochen.
 

„Die Rückmeldungen zeigen sehr klar, worauf es den Menschen in Ernsgaden ankommt: zuverlässige Betreuung, echte Mitwirkung und ein lebendiges Miteinander“, hieß es aus der Runde. „Viele Vorschläge sind praxisnah und realistisch umsetzbar – genau daran orientieren wir uns.“

 

Bauen, Ortsentwicklung und Infrastruktur: Mit Augenmaß planen

 Bauen und Wohnen 

Der Themenkomplex Bauen, Ortsentwicklung und Infrastruktur wurde von Karl Huber und Michael Riedmeier moderiert. Claudia Marx war kurzfristig verhindert. Deutlich wurde der Wunsch nach einer stärkeren Aktivierung innerörtlicher Flächen, nach bezahlbarem Wohnraum, kleineren Mietwohnungen und einer aktiven Rolle der Gemeinde bei Baulandpolitik und Wohnungsbau. Auch betreutes Wohnen wurde als wichtiger Bestandteil zukünftiger Entwicklungen benannt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die kommunale Daseinsvorsorge. Aspekte wie Wasserqualität, Kanalisation, Nahversorgung und der Glasfaserausbau wurden intensiv erörtert. Neben technischen Lösungen legten die Teilnehmenden besonderen Wert auf verlässliche Information, Transparenz und eine frühzeitige Beteiligung.
 

Im Bereich Verkehr und Wege reichten die Hinweise von Verkehrssicherheit rund um Kindergarten und Schule über den Zustand einzelner Straßen und Gehwege bis hin zu Parkproblemen und klaren Verkehrsregelungen. Im Mittelpunkt standen dabei Alltagstauglichkeit, Sicherheit und Barrierefreiheit für alle Generationen.

Auch Umwelt- und Naturschutzthemen, insbesondere rund um das Feilenmoos, kamen zur Sprache. Dabei ging es weniger um eine grundsätzliche Infragestellung des Naturschutzes, sondern vielmehr um bessere Information, nachvollziehbare Entscheidungen und eine ausgewogene Abwägung zwischen Schutzinteressen und Nutzung – etwa bei Wegesperrungen im Erholungsgebiet und der Grabenpflege.

 

„Die Vielzahl der Wortmeldungen zeigt, wie groß das Interesse an einer sachlichen und lösungsorientierten Kommunalpolitik ist“, betonte Karl Huber.

 

Deutliche Anregungen für Sicherheit, Vorsorge und Mobilität
 Sicherheit, Feuerwehr 

Unter der Moderation der Gemeinderatskandidaten Sebastian Franke und Stefan Hufnagel wurden zahlreiche Anregungen zu Sicherheit, Mobilität, Energie und kommunaler Infrastruktur gesammelt.

 

Im Fokus standen Feuerwehr, Katastrophenschutz und die Vorsorge für Krisensituationen. Diskutiert wurden unter anderem eine optimale Ausstattung der Feuerwehr, regelmäßige Übungen und die Nachwuchsgewinnung. Auch konkrete Maßnahmen zum Starkregen- und Hochwasserschutz sowie Szenarien wie Stromausfälle wurden angesprochen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig klare Zuständigkeiten, feste Anlaufstellen und funktionierende Krisenstäbe im Ernstfall sind.

 

Ein weiterer Schwerpunkt war die Mobilität im Ort. Die Vorschläge reichten von Verbesserungen im Busverkehr und dem Flexibus über sichere Gehwege bis hin zu Verkehrsberuhigung und Sanierungsmaßnahmen. Ziel ist es, Mobilität generationengerecht, praktikabel und alltagstauglich zu gestalten.

 

Intensiv diskutiert wurde zudem das Thema Energie und Versorgungssicherheit. Breite Zustimmung fanden der Ausbau von Photovoltaik auf kommunalen Gebäuden, der Einsatz von Stromspeichern, zusätzliche Lademöglichkeiten sowie die konsequente Nutzung von Förderprogrammen zur Kostenreduzierung.

 

Die Ergebnisse der Veranstaltung bilden eine tragfähige Grundlage für die weitere inhaltliche Arbeit von Ernsgaden Miteinander und unterstreichen den Anspruch, Politik gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten.

Weitere Anregungen könnt ihr uns gerne hier im Mitmach-Formular mitteilen.
 

 

 

MEHR über ERNSGADEN MITEINANDER

In einer Zeit, in der viele nur noch gegeneinander reden, wollen wir miteinander anpacken – für unsere Gemeinde, unsere Projekte und unsere Zukunft.

ERNSGADEN MITEINANDER ist eine Wählergruppe und ein Bürgerprojekt engagierter Menschen aus unserer Mitte. Unterschiedliche Berufe, Erfahrungen und Generationen – aber ein gemeinsames Ziel: Ernsgaden lebendig, gerecht und zukunftsfähig gestalten.

 

Die aktuellen Herausforderungen:
- Bedarfsgerechte Sanierung der Schule
- zügiger Breitbandausbau
- bezahlbarer Wohnraum

- Unterstützung der Feuerwehr und Vereine
- Stärkung des Ehrenamts
- Qualitätssicherung in den Kindergärten 
- aktive Jugendarbeit
- gute Angebote für Seniorinnen und Senioren
- Sicherheits- und Klimaschutzkonzept
- flexible Mobilität
- starke Kooperationen bei Verwaltung, Wasser, Kanal, Bauhof 


Es ist Zeit zu handeln!

 

Was uns antreibt:
- Wir hören zu – und schauen genau hin.
- Wir bringen Erfahrung mit – und haben neue Ideen.
- Wir denken voraus – und handeln pragmatisch.
- Wir sehen den Menschen – und engagieren uns persönlich.

Wir meinen: 
Politik vor Ort muss transparent, engagiert und lösungsorientiert sein. 
Deshalb setzen wir auf schnelle Information, klare Kommunikation, echte Beteiligung, mutige Entscheidungen und einen respektvollen Umgang miteinander.


Wir packen an:
Ob bezahlbares Wohnen, sichere Schulwege, ein gut funtionierendes Kanalsystem, eine starke Feuerwehr, lebendige Vereine oder gute Betreuung für Jung und Alt – wir machen uns stark für das, was wirklich zählt. Ohne Parteibuch. Ohne Schlagworte. Sondern mit gesundem Menschenverstand und Herzblut für Ernsgaden.
 

Unser Versprechen: 
Wir wollen kein Amt um des Amtes willen, sondern Verantwortung übernehmen – jetzt, für heute und morgen.
 

Am 8. März 2026 ist Kommunalwahl. 

Gestalte mit uns Ernsgaden! Mach mit!
 

ERNSGADEN MITEINANDER. 
Für Dich. Für uns. Für alle.