BannerbildBannerbildBannerbildDie Gemeinderatsfraktion von Ernsgaden Miteinander
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Karl Huber zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt gewählt

Ein starkes Signal für Aufbruch und Zukunftsfähigkeit sendete kürzlich die neue Wählergruppe „ERNSGADEN MITEINANDER“ zusammen mit den FREIEN WÄHLERN bei der gemeinsamen Aufstellungsversammlung: Beide Gruppierungen beschlossen, zur Kommunalwahl am 8. März 2026 mit einem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten anzutreten. Einstimmig wählten sie den früheren Bürgermeister Karl Huber, der bereits von 1996 bis 2020 die Geschicke der Gemeinde leitete und derzeit als stellvertretender Landrat des Landkreises Pfaffenhofen ehenrenamtlich tätig ist.

 

FW-Vorsitzender Otto Breu sprach von einem „besonderen Moment in der Geschichte Ernsgadens“. Zum ersten Mal schließen sich zwei kommunale Gruppierungen für eine gemeinsame Bürgermeisterkandidatur zusammen. „Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen – für Zusammenhalt, Verantwortung und Fortschritt in unserer Gemeinde“, betonte Breu. Nach Jahren, in denen wenig Bewegung zu spüren gewesen sei, müsse nun wieder „Gestaltungswille und Energie in die Ortsentwicklung zurückkehren“. Ernsgaden brauche, so Breu, „Kompetenz, Teamgeist und Führungsstärke – Eigenschaften, die Karl Huber verkörpert“.

 

Der Kandidat selbst stellte in seiner Ansprache zunächst die junge Wählergruppe „Ernsgaden Miteinander“ vor, die sich im Frühjahr 2025 gegründet hat. Ziel der neuen Initiative sei es, engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammenzubringen, die sich mehr Transparenz, Information und Beteiligung in der Kommunalpolitik wünschen. „Aus diesem Wunsch heraus ist eine Bewegung entstanden, die Zukunft gestalten will – aktiv, sachorientiert und über Parteigrenzen hinweg“, so Huber.


Dass das „Miteinander“ kein Lippenbekenntnis sei, zeige die kurzfristig zustande gekommene Kooperation mit den Freien Wählern. Beide Gruppierungen stünden für sachbezogene Politik und Bürgernähe – „ein starkes Signal für Aufbruch und Zukunftsfähigkeit“, betonte Huber.

 

In seiner Bewerbungsrede machte der erfahrene Kommunalpolitiker deutlich, dass er nach sechs Jahren im Landratsamt erneut bereit ist, Verantwortung in seiner Heimatgemeinde zu übernehmen. „Ich habe in dieser Zeit viele Projekte kennengelernt, gute Lösungen gesehen und wertvolle Kontakte geknüpft. Diese Erfahrung möchte ich in den Dienst Ernsgadens stellen“, sagte Huber.


Kommunalpolitik, so Huber weiter, lebe über die Beschlüsse des Gemeinderats hinaus vom Bürgerkontakt, von der Aktivität der Mandatsräger, vom Gespräch und vom Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Besonderes Augenmerk wolle er auf die Zusammenarbeit mit der Verwaltungsgemeinschaft Geisenfeld, den Nachbarkommunen, der Wasserversorgung Biburger Gruppe und den Ingolstädter Kommunalbetrieben legen. „Heute ist Vernetzung der Schlüssel für erfolgreiche Kommunalpolitik – wer gut kooperiert, erreicht mehr für seine Gemeinde“, so Huber.
 

Als zentrale Zukunftsaufgaben nannte er bezahlbaren Wohnraum, die Sanierung der Schule, den weitere Ausbau des Breitbandnetzes, die Stärkung der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes, die Unterstützung von Familien und Senioren sowie die Förderung des Ehrenamts und der Vereine.
 

„Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel bewegen können“, fasste Huber zusammen. Einsatz und Verantwortung seien keine Frage von Status oder Alters, sondern der inneren Haltung. „Ich bin bereit, ich habe viel Zeit, ich lasse nichts liegen und kann sofort loslegen“, schloss er unter großem Applaus.

 

Den offiziellen Teil der Versammlung leitete Detlef Meier souverän, unterstützt von Kathrin Dittmann und Stefan Hufnagel als Wahlausschuss. Das Ergebnis war eindeutig: Karl Huber wurde mit 26:0 Stimmen in geheimer Abstimmung gewählt. Als Ersatzkandidat erhielt Otto Breu 25 Stimmen. Auch alle weiteren formalen Beschlüsse zur Kommunalwahl wurden einstimmig gefasst.

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Veröffentlichung

Mo, 27. Oktober 2025

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