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Erfahrung, Verlässlichkeit und ein fairer Wahlwettbewerb

Im zweiten Teil der Veranstaltung wandte sich Bürgermeisterkandidat Karl Huber an die Gäste und ordnete die Ergebnisse des Abends politisch ein. Er zeigte sich überwältigt vom Einsatz der Kandidatinnen und Kandidaten vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Er machte deutlich, dass der Weg von Information, Beteiligung und Transparenz für ihn zentraler Bestandteil seiner kommunalpolitischen Arbeit ist.

 

„Mich hat die große Beteiligung und die Sachlichkeit der Beiträge wirklich beeindruckt“, sagte Huber nach der Veranstaltung gegenüber unserer Zeitung. „Hier zeigt sich, wie viel Wissen, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein in unserer Bürgerschaft steckt. Genau darauf wollen wir aufbauen.“

 

„Was hier zusammengetragen wurde, ist kein theoretisches Programm, sondern eine echte Arbeitsgrundlage für die kommenden Jahre“, resümierte der Bürgermeisterkandidat. „Die Menschen erwarten zu Recht, dass ihre Gemeinde funktioniert – im Alltag, aber auch im Ernstfall. Genau daran knüpfen diese Vorschläge an.“

Gleichzeitig betonte Huber, dass er den laufenden Wahlkampf nicht als Konfrontation verstehe, sondern als offenen Wettbewerb um die besten Lösungen für Ernsgaden. „Es geht mir nicht um Lautstärke oder persönliche Angriffe, sondern um Inhalte“, stellte er klar. „Am Ende entscheidet die Qualität der Ideen – und die Frage, wem die Menschen zutrauen, diese optimal umzusetzen.“

 

Mit Blick auf die kommenden Jahre analysierte Huber, dass die Gemeinde vor großen Aufgaben steht. Als zentrales Zukunftsprojekt nannte er die Sanierung und Erweiterung der Schule. Mit einem Investitionsvolumen von rund vier Millionen Euro sei dies das größte Bauvorhaben in der Geschichte Ernsgadens. „Dieses Projekt ist eine echte Herausforderung, weil es im laufenden Schulbetrieb umgesetzt werden muss“, so Huber Ansicht. „Das ist wie eine Operation am offenen Herzen – sie verlangt Erfahrung, Fingerspitzengefühl, klare Kommunikation und eine enge Abstimmung mit allen Beteiligten.“ Dabei verwies er auf seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung und seine Tätigkeit auf Landkreisebene. Er habe vergleichbare Großprojekte während meiner Arbeit in Ausschüssen des Landkreises begleitet und weiß, wie schnell Zeitpläne, Kosten und Abläufe aus dem Ruder laufen können, wenn man nicht konsequent steuere. Diese Erfahrung bringe er gerne für Ernsgaden ein.

 

Weitere Schwerpunkte seiner inhaltlichen Arbeit sieht Huber im Ausbau der digitalen Infrastruktur, der Ortsentwicklung, Familienpolitik sowie der Unterstützung und Förderung der Vereine. Zudem müsse man jungen Familien ermöglichen, dauerhaft im Ort zu bleiben. „Ganztags- und Ferienbetreuung sind längst keine freiwillige Leistung mehr, sondern eine Pflichtaufgabe für die nächste Wahlperiode“, betonte er. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sei für viele Menschen eine Existenzfrage. Die Baulandpolitik müsse im neuen Gemeinderat wieder deutlich mehr im Fokus stehen.

 

Positiv hob Huber die jüngsten Fortschritte des Landkreises im Bereich Mobilität hervor. Die neue Busverbindung im Stundentakt nach Vohburg und Geisenfeld sowie das geplante flexible Angebot Richtung Manching seien wichtige Schritte – insbesondere für ältere Menschen. „Mobilität bedeutet Teilhabe, gerade für Senioren und Menschen ohne eigenes Auto“, sagte Huber. „Hier sind wir auf einem guten Weg, dürfen aber nicht stehen bleiben.“

 

Beim Thema Sicherheit verwies der Bürgermeisterkandidat auf die gute Ausstattung und Leistungsfähigkeit der Feuerwehr, machte aber zugleich deutlich, dass der Klimawandel neue Anforderungen mit sich bringt. „Wir brauchen klare Katastrophenschutzkonzepte, feste Zuständigkeiten und funktionierende Alarmpläne, etwa bei Hochwasser, Starkregen oder Stromausfällen“, so Huber. „Darauf müssen wir vorbereitet sein – nicht erst, wenn der Ernstfall eintritt.“

 

Abschließend unterstrich Huber die Bedeutung des Bürgermeisteramtes selbst. Dieses verlange Zeit, Präsenz und persönliche Ansprechbarkeit. „Ein Bürgermeister muss für die Menschen da sein – erreichbar, verlässlich und entscheidungsfähig“, sagte er. „Ich habe Zeit und bin bereit, diese Verantwortung zu übernehmen und könnte ab 1. Mai loslegen – wenn mir die Bürgerinnen und Bürger ihr Vertrauen schenken.“

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Veröffentlichung

So, 01. Februar 2026

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